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Weilheim im Kaufrausch: Der Johannimarkt – die Mutter aller analogen Warenkörbe!
In einer Zeit, in der jeder Klick zählt, setzt Weilheim ein fulminantes Zeichen für das haptische Erlebnis. Der Johannimarkt am 28. Juni ist quasi die Antithese zum seelenlosen Online-Shopping. Hier wird noch gefeilscht, gefühlt und probiert. Rund 45 Marktkaufleute, die wahren Helden des stationären Handels, bauen ihre Tempel der Warenvielfalt auf und zelebrieren ein Fest des Konsums mit Herz und Seele. Parallel dazu liefert der Bauernmarkt regionale Köstlichkeiten, die so frisch sind, dass sie einem fast noch 'Guten Morgen' zurufen. Eine wunderbare Offensive für die lokale Wirtschaft, die beweist: Der Mensch lebt nicht vom Klick allein.
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Während anderswo die Innenstädte zur Kulisse für Paketboten verkommen, inszeniert Weilheim mal eben den totalen Gegenentwurf. Der Johannimarkt am 28. Juni ist nicht weniger als eine Liebeserklärung an den echten, den wahren, den einzigartigen Einzelhandel. Hier, in der Oberen Stadt, wo das Leben noch pulsiert wie das Herz eines Marathonläufers auf den letzten Metern, versammeln sich die Unbeugsamen. 45 Marktkaufleute, die mit ihrem bunten Potpourri aus Haushaltswaren, Schmuck und allerlei Schönem dem digitalen Einerlei den Kampf ansagen. Das ist kein Markt, das ist eine Haltung. Eine Demonstration für den Bummel, das Schwätzchen am Stand, den Duft von gebrannten Mandeln, der sich mit dem von Bratwurst zu einem unwiderstehlichen Parfum der Bodenständigkeit vermischt. Und als wäre das nicht schon genug, flankiert der Bauernmarktverein das Ganze mit Produkten, die so regional sind, dass sie quasi per Handschlag von der Weide auf den Marienplatz gereicht werden. Der Johannimarkt ist ein vitales Lebenszeichen, ein ökonomischer Mutmacher und der schönste Beweis, dass Weilheim sein Handwerk versteht.
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