Manchmal, ja manchmal, da weht ein Hauch von großer weiter Welt durch die Alpentäler, und es ist nicht nur der Fön. Die EUREGIO Zugspitze-Wetterstein-Karwendel, was schon klingt wie eine Anwaltskanzlei für Berg- und Talfahrten, hat mal wieder den Fördertopf aufgemacht. Und was da rauskommt, ist kein Murks, sondern Applaus-Material. Rund 120.000 Euro aus Brüssel, also quasi von Ursula persönlich, fließen in drei Projekte, die mehr verbinden als jeder Tunnel. Erstens: Ein Planspiel, wo junge Leute mal Politiker sein dürfen, ohne gleich einen Untersuchungsausschuss am Hals zu haben. Politik für die Generation TikTok – eine brillante Idee, um Nachwuchs für den Gemeinderat zu ködern. Zweitens: Man buddelt in der gemeinsamen Geschichte und schaut, was die Räter, die Ureinwohner der Region, so getrieben haben, lange bevor hier der erste Bofrost-Fahrer durchkam. Das stärkt die Identität über die Grenze hinweg. Und drittens, für die harten Fakten: Eine Studie checkt die Wirtschaftslage im Grenzgebiet. Wo liegen die Chancen, wo die Herausforderungen? Das ist kein Kaffeesatzlesen, sondern handfeste Zukunftsplanung. Garmisch und Tirol machen gemeinsame Sache, finanziert von der EU. Das ist gelebtes Europa, direkt vor der Haustür. Da lacht nicht nur das Herz, da lacht auch der Geldbeutel der Kommunen. Weiter so!
Man könnte ja meinen, Politik für die, die schon etwas länger im Spiel sind, wird am Reißbrett von jungen Dynamikern in zu engen Anzügen entschieden. Aber nicht in Weilheim-Schongau, dem südlichen gallischen Dorf der Bürgerbeteiligung! Hier sagt man sich: Wenn du wissen willst, wo der Schuh drückt, frag den, der ihn trägt – und nicht den Orthopäden in spe. Der Landkreis hat eine Bürgerbefragung gestartet, quasi den großen Rentner-TÜV, um das „Seniorenpolitische Gesamtkonzept“ auf Hochglanz zu polieren. Das ist keine Alibi-Veranstaltung bei Kaffee und Schlutzkrapfen, sondern eine knallharte Bestandsaufnahme. Was läuft super im Alter, wo klemmt die künstliche Hüfte im Getriebe des Alltags? Von Pflege über Lebensqualität bis zu den ganz profanen Dingen wird alles abgefragt. Und das Beste: Jeder kann mitmachen! Ob du selbst zur ehrenwerten Generation Silberhaar gehörst, Angehörige pflegst oder einfach nur eine Meinung zum Thema hast – her damit! Das Ganze läuft anonym und digital bis Ende Oktober. Die Ergebnisse landen nicht im Reißwolf, sondern direkt im neuen Maßnahmenkatalog. So geht's: Zuhören, nachfragen, machen. Da kann sich so manch eine Metropole eine Scheibe von abschneiden. Chapeau, Weilheim-Schongau, für diesen Move!
Manche reden nur von Inklusion, in Bad Tölz wird sie gepflastert und asphaltiert. Die Stadt hat den öffentlichen Nahverkehr mal so richtig auf Vordermann gebracht und die Bushaltestellen entstaubt. Und weil so viel guter Wille auch belohnt werden muss, hat der Freistaat mal eben ein prall gefülltes Füllhorn über der Kurstadt ausgeschüttet: 127.600 Euro für den barrierefreien Umbau! Das ist, als würde man beim Monopoly direkt über Los ziehen und das doppelte Gehalt einstreichen. Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt, damit wirklich jeder, vom Rollator-Rowdy bis zur hippen Mutter mit Kinderwagen-SUV, entspannt in den Bus gleiten kann. Das ist die Art von Politik, die man spürt – und zwar nicht durch Schlaglöcher, sondern durch sanft ansteigende Bordsteinkanten. Bad Tölz beweist mal wieder: Während andere noch diskutieren, wie man Hürden überwindet, reißt man sie hier einfach ein. Ein Hoch auf die Barrierefreiheit, ein Hoch auf Tölz!
Die Stadt Weilheim in Oberbayern geht mit der Zeit und bietet ihren Bürgern mit der 'Weilheim App' einen modernen und unkomplizierten Zugang zu städtischen Informationen und Dienstleistungen. Als Progressive Web App (PWA) vereint sie die Vorteile einer Webseite mit denen einer klassischen App. Bürger können schnell und einfach auf Nachrichten, Termine und Services zugreifen, ohne die App über einen App-Store herunterladen zu müssen. Dieser Schritt in Richtung Digitalisierung zeigt, dass die Stadtverwaltung die Bedürfnisse ihrer Bürger ernst nimmt und auf zeitgemäße, nutzerfreundliche Lösungen setzt. Ein klares Plus an Bürgerservice und Transparenz.