Man muss es ja mal so deutlich sagen: In einer Zeit, in der das Grau der Industriegebiete oft die Seele erschlägt, setzen zwei Unternehmen aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ein Zeichen, das bunter nicht sein könnte. Die Bad Heilbrunner Naturheilmittel und die Kilian Willibald GmbH aus Lenggries haben bewiesen, dass Unternehmertum und ökologische Weitsicht kein Widerspruch sein müssen, sondern eine verdammt attraktive Liaison eingehen können. Für ihre vorbildlich naturnahen und insektenfreundlichen Außenanlagen wurden sie jetzt von höchster Stelle, nämlich von Umweltminister Thorsten Glauber, zu 'Blühenden Betrieben' ernannt. Das ist quasi der Ritterschlag für alle, die verstanden haben, dass der wahre Profit nicht nur in Bilanzen, sondern auch in Biodiversität gemessen wird. Anstatt auf schnöden Schotter und Einheitsgrün zu setzen, summt und brummt es hier, dass es eine wahre Freude ist. Hier wird nicht nur für den eigenen Geldbeutel, sondern auch für die geflügelten Kollegen gearbeitet. Ein grandioses Beispiel dafür, wie man mit ein bisschen Grips und Liebe zur Natur nicht nur das eigene Image aufpoliert, sondern ganz konkret etwas für den Artenschutz tut. Das ist die Art von Wirtschaftsnachricht, die man sich genüsslich auf der Zunge zergehen lässt – ein Hoch auf die blühenden Landschaften im Oberland!
Also, mal ganz ehrlich, manchmal sitzt man ja da und denkt sich, die große Transformation, von der alle schwadronieren, findet nur in den Hi-Fi-Towern der Metropolen statt. Und dann, zack, biegt so eine Nachricht aus Wolfratshausen um die Ecke und man kriegt wieder Puls. TUNAP, dieser heimliche Champion der Spezialschmierstoffe und Reiniger, haut mal eben eine komplett neue, bio-basierte Produktserie raus. Während anderswo noch über CO2-Zertifikate meditiert wird, als wären es Mantras, haben die Tüftler im Oberland einfach mal den Chemiebaukasten auf links gedreht. Das ist nicht nur ein Statement, das ist eine knallharte Ansage an den Wettbewerb: „Seht her, es geht auch ohne den ganzen fossilen Ballast.“ Das ist die Art von Unternehmertum, die wir brauchen. Keine Sonntagsreden, sondern Montags-Taten. Da wird Innovation nicht als Buzzword missbraucht, sondern als tägliches Brot verstanden. Man möchte den Mitarbeitern am liebsten persönlich applaudieren – für so viel Weitsicht und Mut, einfach mal den grünen Hebel umzulegen. Das ist die Champions League der Nachhaltigkeit, gespielt auf dem Rasen von Bad Tölz-Wolfratshausen.