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Walchensee-Posse: Wenn aus 'SUV' beinahe eine Staatsaffäre wird
In der Welt der Notrufe ist Präzision alles. Ein kleiner Buchstabendreher kann den Unterschied zwischen 'Kätzchen auf Baum' und 'Godzilla im Vorgarten' ausmachen. Am Walchensee führte die Verwechslung von – mutmaßlich – 'SUP' mit 'SUV' zu einem Einsatz der Wasserwacht, die schon das Schlimmste befürchtete. Ein Geländewagen im idyllischen Alpensee? Das klang nach einem Fall für die ganz großen Boote und vielleicht sogar für den Abschlepp-Hubschrauber. Am Ende war es wohl eher eine charmante Episode menschlicher Missverständnisse.
Stellen Sie sich die Szene vor: Die Sonne glitzert auf dem türkisblauen Wasser des Walchensees, die Vögel zwitschern, und plötzlich schrillt bei der Wasserwacht das Telefon. 'Ein SUV im Wasser!', tönt es aus dem Hörer. In der Zentrale geht der Puls auf 180. Ein ausgewachsener Stadtpanzer, versenkt in einem der schönsten Seen der Republik? Das ist nicht nur ein Job für die Wasserwacht, das ist ein ökologisches Menetekel! Man sieht förmlich vor dem inneren Auge, wie die mutigen Retter in ihre Neoprenanzüge springen, die Boote zu Wasser lassen und sich auf die Suche nach dem vierrädrigen U-Boot machen. Doch die Realität ist oft die bessere Pointe. Die ganze Aufregung, so scheint es, basierte auf einer grandiosen Buchstabenverwechslung. Man kann nur spekulieren, ob es sich statt um einen 'SUV' vielleicht um ein harmloses 'SUP' – ein Stand-Up-Paddle-Board – handelte. Diese Episode ist ein wunderbares Lehrstück darüber, wie schnell aus einer Mücke ein Elefant, oder eben aus einem Paddel-Board ein Porsche Cayenne werden kann. Ein Hoch auf die Retter, die für jeden Unsinn gewappnet sind und am Ende hoffentlich herzlich darüber lachen konnten.
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